It’s time for africa – eine politische Safari durch Kenia und Uganda

Auslandsakademie 18.03. – 28.03.2014 in Kenia und Uganda

„It’s time for Africa“

– ist Forderung, Hoffnung und Zukunft zugleich. Forderung, weil vielen afrikanischen Ländern bis heute ihre Vergangenheit als ehemalige Kolonie anhaftet und sie negativ beeinflusst. Das Bild von Afrika als Kontinent der Kriege, Krisen und Katastrophen ist weit verbreitet, dessen Weg nur in eine apokalyptische Zukunft führen kann. Zu den düsteren Zukunftsvisionen gesellt sich in jüngster Zeit ein anderes Bild: das vom „jungen“ Kontinent oder gar dem „jungen Zukunftskontinent“, dessen demografische und ökonomische Potentiale noch darauf warten, erschlossen zu werden. Dies birgt Hoffnung, weil zumindest einige Regionen dieses Schicksal nicht länger hinnehmen und eine beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung hinlegen. Daher verbinden wir mit dem Titel der Auslandsakademie „It’s time for Africa“ eben auch Zukunft, weil trotz vieler weiterhin bestehender Probleme, die Chancen dieses ethnisch, sozial und politisch so vielseitigen Kontinents noch nie so groß waren. Afrika ist eine „Schatzkammer“, nicht nur für weltweit gesuchte Ressourcen wie Öl oder seltene Erden, sondern auch für menschliche Ressourcen und damit auch als Zukunftsmarkt.

„It’s time for Africa“ – ist gleichzeitig aber auch eine Aufforderung an alle Stipendiaten, den Organisatoren der Auslandsakademie 2014 nach Afrika zu folgen, genauer gesagt nach Ostafrika. Für knapp elf Tage wollen wir Ende März 2014 die Region gemeinsam bereisen.

Erster Stopp ist Kenia. In der Hauptstadt Nairobi werden wir die Arbeit der Vereinten Nationen in Afrika kennen lernen, das Hauptquartier besichtigen und dort mit einigen Vertretern diskutieren. Außerdem werden wir soziale Projekte besichtigen, um auch ein anderes Gesicht der wirtschaftlich boomenden Metropole kennenzulernen und einen Eindruck zu gewinnen, welchen alltäglichen Schwierigkeiten ein großer Teil der lokalen Bevölkerung ausgesetzt ist. Im Austausch mit Studentengruppen und lokalen Politikern werden wir einen tieferen Einblick in die Gegebenheiten vor Ort erhalten. Eine Safari im Lake-Nakuru-Nationalpark darf natürlich nicht fehlen und um ein bisschen Abenteuerstimmung aufkommen zu lassen, werden wir mit dem Überlandbus in die Kleinstadt Busia aufbrechen und von dort weiter nach Uganda fahren. In der Hauptstadt Kampala werden wir uns Uganda auf sozialer, wirtschaftlicher, kultureller und geografischer Ebene nähern. Dazu stehen Treffen mit ugandischen Politikern, Studenten, Kulturschaffenden sowie Vertretern internationaler Organisationen auf dem Programm. Wir werden erfolgreiche Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und der Bildungspolitik kennenlernen. Zum Abschluss geht es ins Dorf Kankobe am Viktoriasee, wo wir das Wirken des Vereins „Jangu e.V.“ (www.jangu.org) von FNF-Stipendiat und Mitorganisator Etienne Salborn kennen lernen werden und somit ein Stück in das authentische dörfliche Leben Ugandas eintauchen werden.

„It’s time for Africa“ – soll den Teilnehmern einen differenzierten und authentischen Blick auf Afrika im Allgemeinen, spezifischer noch auf Uganda und Kenia ermöglichen. Mit Lena und Etienne sind gleich zwei Stipendiaten im Orgateam, die bereits für längere Zeit in der Region gelebt und gearbeitet haben. Gemeinsam wollen wir euch eine spannende, abwechslungsreiche, unterhaltsame und vor allem aber Horizont erweiternde Zeit in Kenia und Uganda ermöglichen. Kommt mit: „It’s time for Africa“!

Reisetagebuch der Teilnehmer → weiterlesen

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