„Tear Down This Wall“ – Freihandel als Entwicklungsstrategie

Seminar 04.09. – 06.09.2015 in der Theodor Heuss Akademie in Gummersbach

Handel gilt gemeinhin als wohlstandsfördernd. Trotz einiger Vorbehalte aus der Bevölkerung versuchen die meisten Industrieländer heute, die Beschränkungen für den Austausch von Waren und Dienstleistungen weiter abzubauen. Dagegen bleiben viele Länder mit unterentwickelten Volkswirtschaften abgeschottet. Dabei sollten gerade diese Länder am meisten vom Freihandel profitieren, argumentieren Volkswirte. Kritiker bezeichnen den Einfluss von Freihandelsbestreben auf Entwicklungsländer dagegen als Neokolonialismus, Imperialismus oder einseitige Vorteilnahme zugunsten von Industrieländern. Das Seminar versucht vor dem Hintergrund dieses Widerspruches der Frage nachzugehen, inwieweit der Übergang zu offenen Grenzen für Güter und Dienstleistungen eine Entwicklungsstrategie für ärmere Länder sein könnte. Neben einer grundsätzlichen Diskussion der Vor- und Nachteile des Freihandels für Entwicklungsländer, wird anhand von Praxisbeispielen betrachtet, ob Handelsabkommen einen Beitrag für nachhaltige Entwicklung darstellen. Ziel des Seminars ist es zur Thematik grundsätzliche liberale Perspektiven und Handlungsanweisungen zu entwickeln.

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